Kindheit in den Kriegs- und Nachkriegsjahren.
Kindheit in den Kriegs- und Nachkriegsjahren.
Herausgegeben im Auftrag des 12. Generalstabslehrgangs des Heeres.
Hardcover, 456 Seiten mit über 100 s/w-Abb, teilweise bisher unveröffentlicht, 14,8 x 21 cm, 890 gr, in deutscher Sprache.
2026, Book-Today. ISBN: 978-3-9827742-2-0
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Zum Inhalt:
Die Kindheit unserer Generation:
Wir kannten Krieg, Flucht, Flüchtlingstrecks, Luftangriffe, Besatzungstruppen, Lebensmittelmarken, Hunger. Wir sahen Kriegsversehrte, die sich auf Krücken dahinschleppten, Fremde, die in zerschlissenen Uniformen, mit Beuteln behängt, über die Straßen zogen. Heimkehrer, die Heimatlose waren. Familien, die Angehörige suchten, die nicht wußten, wohin und wovon leben.
Deutsch - das hieß damals, unmittelbar nach dem Kriege, zu denen zu gehören, die plötzlich nichts mehr hatten, fremd waren. Millionen waren von Haus und Habe vertrieben, über Nacht in Not und Elend gestürzt.
Deutschland – das waren in unserer Kindheit Ruinen, Trümmer. Lager – für Flüchtlinge, Heimatlose, Gefangene. Wir lebten in Besatzungszonen, erlebten ein Gewimmel von Dialekten, umgefärbten Uniformen, Verstümmelten, Fremden. Ein Volk zu Fuß. Deutscher sein, das hieß Nahrung besorgen müssen, wo es nichts gab, Brennmaterial heranschaffen, wo keines war, Angehörige suchen, von denen man nichts wußte, eine Behausung herrichten, wo man nicht hingehörte. Und allzu oft Mißhandlungen erleiden, Demütigungen erfahren, hilflos und entwurzelt sein. Mangel an allem. Es hieß Aufräumen. Neu anfangen.Die Kindheit in einer solchen Zeit hat uns geprägt.
Herausgegeben im Auftrag des 12. Generalstabslehrgangs des Heeres.