Zehm, Günter:
Freie Rede.
Über Tiefen und Untiefen genauen Sprechens.

Gebunden, 268 Seiten, 21,5 x 14 cm, 459 gr, in deutscher Sprache.
Junge Freiheit 2013.
ISBN-13: 978-3-929886-42-9

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Zum Inhalt:
Freiheit und Sprache gehören untrennbar zusammen. Nur wer genau und wahrhaft erhellend zu reden versteht, ist frei – und er macht seinerseits die Sprache frei, befreit sie von Lüge und Jargon, vermittelt eine präzise Ahnung von ihrem unerhörten Reichtum, ihrer phänomenalen Anpassungsfähigkeit und Modulationskraft. Dieses Buch steht eindeutig auf der Seite der Sprache, es ist eine Verteidigungsschrift und weist mit größtem Ernst, aber streckenweise auch mit Sarkasmus und in satirischer Zuspitzung auf die außerordentlichen, ja existentiellen Verluste hin, die uns bei weiterem Sprachverfall drohen.

Zum Autor:
Günter Zehm
wurde am 12. Oktober 1933 in Sachsen geboren, studierte Philosophie und war Schüler von Ernst Bloch. 1957 wurde er wegen regimekritischer Äußerungen zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Nach seiner Entlassung gelang ihm 1961 die Flucht in den Westen. In Frankfurt am Main setzte er sein Philosophiestudium fort und promovierte bei Theodor W. Adorno und Carlo Schmid mit einer Arbeit über Jean-Paul Sartre. 1963 trat er in die Feuilleton-Redaktion der Tageszeitung Die Welt ein, 1975 wurde er deren Ressortleiter und 1977 stellvertretender Chefredakteur. Die erste Pankraz-Kolumne erschien im Juli 1975. Von 1990 bis 1994 schrieb er seine Pankraz-Kolumne für den Rheinischen Merkur, ab Januar 1995 für die JUNGE FREIHEIT. Seit 1990 lehrt Günter Zehm Philosophie an der Friedrich-Schiller- Universität Jena.