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Zeitkritik

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GIRARD: IM ANGESICHT DER APOKALYPSE
 

Girard, René:
Im Angesicht der Apokalypse.
Clausewitz zu Ende denken.
Übersetzung: Stefanie Günthner. Originaltitel: Achever Clausewitz.

Gebunden, 388 Seiten, 15 x 22 cm, 640 gr, in deutscher Sprache.
2014 Matthes & Seitz Berlin.
ISBN-13: 978-3-88221-388-1

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Zum Inhalt:
Bewaffnete Konflikte, Umweltkatastrophen, Terrorismus und Krieg gegen den Terror: Was uns als stets neuer Ausbruch von Gewalt erschaudern lässt, ist für René Girard Ausdruck eines planetarischen Gesetzes der entfesselten Gewalt, das unsere Zivilisation an die Schwelle zur wirklichen Apokalypse rückt. Der Krieg ist nicht mehr die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, die Mittel haben sich verselbstständigt zur Fortsetzung des Krieges ins Unendliche, attestiert Girard in Fortführung des preußischen Militärhistorikers Carl von Clausewitz. Girard begibt sich in diesem Gesprächsbuch mit Benoît Chantre auf eine historische Exkursion durch die deutsch-französischen Beziehungen, debattiert über die Rolle der Kirche und des Papstes, die Ursachen des globalen Terrorismus und spricht eine eindringliche Warnung aus: "Ein Ende Europas, der abendländischen, ja der ganzen Welt ist möglich. Diese Möglichkeit steht heute sehr real vor uns."

Zum Autor:
René Girard
, 1923 in Avignon geboren, lebt seit 1947 in den USA und lehrte dort an verschiedenen Universitäten, zuletzt als Professor für französische Sprache, Literatur und Kultur an der Stanford Universität.


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© H. Thomas, Bonn (Stand: 06/2019) www.book-today eMail: info@book-today.de